Sorgende Gemeinschaften / Caring Communities

Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen benachteiligt und auf soziale Unterstützung angewiesen sind, stellen eine Herausforderung dar für eine Gesellschaft, die geprägt ist von Individualisierungstendenzen und knappen zeitlichen und finanziellen Ressourcen. Um älteren Menschen, Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen oder benachteiligten Menschen eine gleichberechtigte Teilhabe am sozialen Leben zu ermöglichen, braucht es eine neue Kultur des Sich-Sorgens. Das Konzept der «Sorgenden Gemeinschaften» fördert Werte und Strukturen eines neuen gesellschaftlichen Miteinanders.

In Partnerschaft und Arbeitsteilung mit dem Zentrum Schönberg engagiert sich Public Health Services seit 2016 für den Aufbau von Sorge- und Versorgungsnetzwerken in drei Pilotregionen im Kanton Bern und für die Entwicklung von «Best-Practice»-Empfehlungen für die Multiplikation. Dies erfolgt in naher Zusammenarbeit mit öffentlichen Akteuren, Nicht-Regierungsorganisationen und Forschungsinstitutionen.

Neben den Umsetzungsprojekten in den Pilotprojekten «Oberaargau Ost», «Langnau» und «Jegenstorf» werden Erfahrungen in den sektorenspezifischen Teilprojekten «Wirtschaft», «Schulen/Jugend» und «Sport» gesammelt. Dies erfolgt in naher Zusammenarbeit mit ausgewählten Partnerorganisationen, beispielsweise der Pädagogischen Hochschule Bern für das Teilprojekt «Schule/Jugend» oder der Migros Aare für das Teilprojekt «Wirtschaft».

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